
Email Blacklist: Das kannst du dagegen tun
Einleitung
Das Hauptziel im E-Mail Marketing ist, dass alle Mails im Postfach der Abonnent:innen ankommen, geöffnet und gelesen werden sowie zum Kauf bei der Brand anregen. Doch was nützt die beste E-Mail Kampagne der Welt, wenn sie nicht bei den Empfänger:innen ankommt? Die Gründe dafür, warum E-Mails nicht bei den Abonnent:innen ankommen, können ganz verschieden sein. Das schlimmstmögliche Szenario besteht dann, wenn die eigene E-Mail-Adresse auf einer sogenannten Email Blacklist landet. Was es damit auf sich hat und was du tun kannst, um zu verhindern, dass deine Mail-Adresse auf einer Email Blacklist landet, erklären wir dir im folgenden Beitrag.
Aktuell: Der Begriff Blacklist steht zurzeit in der Kritik, da er ähnlich wie der Begriff „Schwarzfahren" eine potenzielle rassistische Konnotation aufweist. Alternative diskriminierungsfreie Begriffe zur Blacklist Email sind Blocklist, Denylist, Ablehnungsliste und Verweigerungsliste. Die Mailody GmbH positioniert sich als Unternehmen ganz klar gegen jegliche Formen von Diskriminierung und Rassismus.
Was ist eine Blacklist?
Bevor wir uns näher mit dem Thema Email Blacklist beschäftigen können, muss zunächst geklärt werden, was es genau mit dem Begriff der Mail Blacklist auf sich hat: Bei einer Mail Email Blacklist, zu Deutsch „schwarzen Liste" handelt es sich um eine Ansammlung verschiedener Daten, die als Spam eingestuft werden. Sobald E-Mail Versender:innen mit ihren E-Mails gegen bestimmte festgelegte Kriterien verstoßen, landen sie sowohl mit ihren E-Mail-Adressen als auch mit ihren Domainnamen und ihren IP-Adressen auf dieser Blacklist. Aus diesem Grund werden die E-Mails bestimmter Absenders folglich vom Email Client blockiert. Befindet sich eine E-Mail-Adresse auf der Email Blacklist, werden Nachrichten von dieser Adresse folglich nicht mehr an Empfänger:innen zugestellt. Durch diese Spam Blacklist wollen Email Clients wie G-Mail und Co. dafür sorgen, dass ihre User:innen besser vor unerwünschten Nachrichten geschützt werden. Für das E-Mail-Marketing, die jedoch keine Spam-Nachrichten versenden und trotzdem auf der Mail Blacklist landen, ist dies das schlimmste, was passieren kann.
Sobald sich die eigene Email-Adresse auf der Email Blacklist befindet, ist der Posteingang der Empfänger:innen folglich für alle Mails, die von dieser Adresse versendet werden versperrt. Es ist das absolute Albtraum-Szenario für E-Mail Marketers, wenn die E-Mails als Spam angesehen werden, obwohl sie inhaltlich weit davon entfernt sind. Zudem ist es extrem schwer, wieder von solch einer Email Blacklist herunterzukommen.
Warum kann es passieren, dass E-Mails grundlos auf einer Blacklist landen?
Da die verschiedenen Email Clients zum Teil strengen Algorithmen unterliegen, wird potenzieller Spam so schnell wie möglich identifiziert, sodass die betreffenden Nachrichten in kurzer Zeit auf der Email Blacklist landen. Wie kann es also passieren, dass deine E-Mails auf der Blacklist landen, obwohl es sich definitiv nicht um Spam handelt?
- Erhöhung des VersandvolumensWährend spezieller Aktionszeiträume wie Weihnachten, Ostern und allen voran dem Black Friday werden in der Regel sehr viele E-Mails versendet. Sobald das Versandvolumen erhöht wird, landen mehr und mehr Unternehmen auf der Email Blacklist. Da die Unternehmen bestrebt sind, während dieser lukrativen Geschäftszeiten so viele Empfänger:innen wie möglich zu erreichen, setzen sie hier auf den Versand besonders vieler Mails. Diese plötzliche Steigerung des Volumens führt zu strengeren ISP-Spamfiltern der E-Mail Clients. Eine so starke Volumensteigerung von E Mails wird als sogenannte Spikes identifiziert, die in ihrem Verhalten ähnlich wie Spam-Mails angesehen werden. Als Konsequenz landen E-Mails folglich im Spamordner, manchmal werden sie sogar schon vorab vom System blockiert. Zudem kann es vorkommen, dass aufgrund dessen die Mails dauerhaft blockiert werden und diese somit auf der Email Blacklist landen. Generell streben G-Mail und Co. nach einem konsistenten und zeitlich gleichmäßigen Versand von E-Mail Kampagnen.
- Erhöhung der Versandfrequenz ohne AnkündigungEine plötzliche Erhöhung der Versandfrequenz von Mails kann dazu führen, dass die Empfänger:innen negativ darauf reagieren, die Nachrichten als Spam melden und die Mail-Domain auf einer Email Blacklist landet. Erhöht sich die Versandfrequenz ohne eine Ankündigung, fühlen sich Abonnent:innen schnell belästigt und markieren die Nachrichten als Spam, oder melden sich direkt ab. Solltest du die Frequenz deiner Mails erhöhen wollen, bietet es sich an, diese eher langsam zu steigern oder zumindest vorher deine Abonnent:innen darüber zu informieren, damit die Öffnungs- und Klickraten nicht darunter leiden und dein Unternehmen nicht auf der Email Blacklist landet. Zudem könnte man auch die eigene E-Mail Liste segmentieren und darauf basierend die Frequenzen unterschiedlich aussteuern, um noch eine personalisiertere Erfahrung im Postfach zu schaffen.
- Plötzlicher Versand an inaktive Empfänger:innenAls inaktiv gelten Empfänger:innen von E-Mails, wenn sie seit einer gewissen Zeitspanne nicht mehr auf die Nachrichten reagieren, also keine Interaktion stattfindet. Im Rahmen einer Reaktivierungs-Kampagne, bei der diese Empfänger:innen zurückgewonnen werden sollen, werden diese Abonnent:innen nun wieder angeschrieben. Oftmals ist diese E-Mail-Adresse dann schon nicht mehr aktuell, wodurch sie automatisch zurückgesendet werden (Bounce), oder die Empfänger:innen markieren diese Nachrichten selbst als Spam. Dieses unerwartete Anschreiben führt auch dazu, dass die Nachrichten auf der URL Blacklist landen.
- Versand an eine „Spam Trap Adresse“Wie der Name schon vermuten lässt werden „Spam Trap Adressen“ zur Identifikation von Spam Versendern genutzt. Diese Adressen sehen grundsätzlich wie normale E-Mail Adressen aus, allerdings gehören diese nicht einer realen Person und können nicht für eine Zweiwegkommunikation genutzt werden. Der einzige Weg diese zu bespielen ist, entweder E-Mail Adressen ohne Einwilligung zu bespielen oder keine Listenhygiene durchzuführen. Teilweiße werden alte E-Mail Adressen die nicht mehr von dem ursprünglichen Eigentümer verwendet werden in „Spam Trap Adressen“ umgewandelt. Somit kann es passieren, dass sich diese Person ganz normal für den Newsletter registriert hat, allerdings lange inaktiv war. Es lohnt sich also regelmäßig um die eigene Listenhygiene zu kümmern, zu vermeiden auf einer Email Blacklist zu landen.
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Was genau ist eine Email Blacklist?
Warum landen auch seriöse Unternehmen auf einer Blacklist?
Wie prüfe ich, ob meine Domain auf einer Blacklist steht?
Kann ich mich von einer Email Blacklist entfernen lassen?
Wie verhindere ich, auf einer Blacklist zu landen?
Quellen






