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Guide3 min LesezeitAktualisiert

Meine Mails werden als Spam eingestuft – Das solltest du jetzt machen

Warum landen E-Mails im Spam – obwohl sie kein Spam sind? Dieser Beitrag erklärt die häufigsten Ursachen und zeigt konkrete Maßnahmen, um die Zustellbarkeit deiner Kampagnen zu verbessern.

Tizian Bauer — COO Mailody

Tizian Bauer

COO

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Guide

Blogbeitrag Emails als Spam markiert

Meine Mails werden als Spam eingestuft

Einleitung

Versendest du als Brand viele Email-Kampagnen, kann es vorkommen, dass sich Probleme mit Spamfiltern ergeben. Dies bedeutet im Endeffekt: Die Email landet im Spam. Doch was ist Spam und warum werden Mails als Spam markiert? Darauf möchten wir dir in diesem Beitrag Antworten geben.

Laut einer Studie landen aktuell bis zu 21% aller Mails, die berechtigungsbasiert sind, im Spamfilter. Vermeidest du es im Spamfilter zu landen, sind deine Chancen besser, eine größere Zielgruppe zu erreichen und mehr Verkäufe zu erzielen.

Was ist Email Spam? Bei Spam handelt es sich um unerwünschte Massen-Mails, die beispielsweise von Nutzer:innen nicht explizit angefordert wurden. Hierzu zählen zum Beispiel Computerviren, Lotteriebetrug oder Phishing-Mails, bei denen Betrüger:innen sensible Daten der Nutzer:innen sammeln und diese gezielt für Betrug wie Identitätsdiebstahl oder Kontoplünderungen nutzen.

Aber warum landen Email im Spam, wenn deine Kampagnen offensichtlich nichts mit Spam-Mails im groben Sinn gemeinsam haben? Heutzutage ist es für Internetdienstanbieter enorm wichtig irrelevante Mails von ihren Kund:innen fernzuhalten. Die Email wird als Spam erkannt, weil die Spamfilter besonders streng kontrollieren, ob Mails mit unerwünschten Inhalten versendet werden. Diese Filter unterliegen einer Reihe von Kriterien und analysieren verschiedene Faktoren, die auf Spam hindeuten können. Auch wenn du ganz sicher bist, dass es sich bei deiner Nachricht nicht um eine Spam Email handelt, wird deine Adresse in einigen Fällen trotzdem von gewissen Anbietern als Spam Email Adresse eingestuft.

Wir verraten dir, was Spam vom eigenen Email Account ist und wie es dazu kommt.

Was ist Spam?

Bei Spam handelt es sich um eine Massen-E-Mail, die unerwünscht ist und listenweise an verschiedene Empfänger:innen versendet wird. Hierzu zählen beispielsweise Phishing-Mails, Lotteriebetrug oder das Versenden von Computerviren, bei denen Betrüger:innen sensible Daten der Nutzer:innen sammeln und diese gezielt für Betrug wie Identitätsdiebstahl oder Kontoplünderungen nutzen..

Oftmals kommt es vor, dass E-Mail Listen von einem lokalen Unternehmen gekauft werden, da diese Listen auf den ersten Blick betrachtet eine tolle Möglichkeit für dein Unternehmen darstellen, potenzielle Interessenten für deine Brand zu erreichen. Kontaktierst du die Personen nun per Mail und sendest ihnen tolle Sparangebote zu, kann es passieren, dass die Adressierten deine Mail als Spam markieren, da sie dir keine ausdrückliche Erlaubnis erteilt haben, ihnen Werbemails zu senden. Zudem entwickeln sich Spam-Filter im Laufe der Zeit weiter und passen sich immer neueren Arten von Spam-Mails an. E-Mails, die vorher nicht im Spamordner landeten können nun, basierend auf den neuen Änderungen, trotzdem als Spam eingestuft werden. Daher empfehlen wir dir vor allem als Kleinunternehmer:in, dich über alle Spam-Filter für Emails auf dem Laufenden zu halten.

Von meiner Email Adresse wird Spam versendet

Der Begriff Email Spam bedeutet, dass unerwünschte Massen-Emails von einer bestimmten Adresse versendet werden. Hast du beispielsweise eine Adressliste gekauft und sendest an diese Adressaten nun deine Mails, kann es passieren, dass deine Mails als Spam eingestuft werden. Die Personen auf der Liste haben dir nämlich nie eine Berechtigung erteilt, dass du ihnen überhaupt Nachrichten senden darfst. Unabhängig vom Inhalt deiner Mails gelten diese also in diesem Fall als Spam. Dieser Spam wirkt sich ungünstig auf die Zustellbarkeit deiner Mails aus. Daher solltest du sicherstellen, dass deine Mails wirklich bei den Personen ankommen, die du erreichen willst. Wir empfehlen A/B-Tests zu entwickeln, um Schlüsse auf die Zustellbarkeit deiner Mails zu ziehen. Durch leichte Änderungen der Inhalte kann sich die Zustellbarkeit deiner Emails enorm verändern. Die Vorteile des A/B-Testings haben wir bereits in einem anderen Blogbeitrag dargelegt.

Im CAN-SPAM Act von 2003 werden folgende Hinweise zu Email Spam gegeben, um den Spam mit eigener Email Adresse zu vermeiden:

  • Vermeide irreführende Absendernamen, Header und Antwortadressen in den Betreffzeilen
  • Gib immer einen Link zum Abbestellen des Newsletters an, der mindestens 30 Tage lang gültig ist
  • Gib deine Postanschrift in jedem Newsletter an

Nachfolgend fassen wir dir die drei häufigsten Gründe zusammen, warum eine Email als Spam eingestuft wird.

Häufige Fragen

Warum landen meine E-Mails im Spam, obwohl sie kein Spam sind?
Spamfilter prüfen viele Faktoren wie Absender-Reputation, Inhalte und fehlende Einwilligungen. Selbst legitime Mails können dadurch fälschlich gefiltert werden.
Was passiert, wenn ich gekaufte E-Mail-Listen nutze?
Empfänger haben keine Erlaubnis erteilt und markieren deine Mails oft als Spam. Das schadet deiner Absender-Reputation und Zustellbarkeit langfristig.
Wie kann ich testen, ob meine Mails im Spam landen?
Nutze A/B-Tests mit kleinen Inhaltsänderungen und überwache Öffnungsraten. Tools wie Mail-Tester oder Klaviyo-Reports geben zusätzliche Einblicke.
Was ist der CAN-SPAM Act und gilt er für mich?
Ein US-Gesetz von 2003 mit Regeln für kommerzielle E-Mails. Für EU-Brands gelten primär DSGVO und ePrivacy, aber die Grundprinzipien sind ähnlich.
Wie verbessere ich meine E-Mail-Zustellbarkeit dauerhaft?
Setze auf Double-Opt-in, pflege deine Listen regelmäßig, authentifiziere deine Domain (SPF, DKIM, DMARC) und versende relevante Inhalte.

Quellen

  1. 2025 Email Deliverability Benchmark ReportValidity
  2. Email sender guidelines - Google Workspace Admin HelpGoogle
  3. Troubleshooting why emails go to spamKlaviyo Help Center
  4. Yahoo Sender Hub - Best PracticesYahoo
Tizian Bauer — COO Mailody

Über den Autor

Tizian Bauer

COO · Mailody

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