Soft Bounce Email:
Das kannst du dagegen machen
Einleitung
Ob deine Emails effektiv sind, hängt stark davon ab, dass sie auch wirklich zugestellt werden. Dein Text kann noch so gut geschrieben, deine Grafik noch so ansehnlich gebaut und deine Angebote noch so verlockend sein: Werden deine Mails gar nicht erst zugestellt, bringt selbst die beste Strategie nichts. Eine wichtige Kennzahl hierbei ist die sogenannte Bounce Rate. Kann eine Email nicht an einen Server zugestellt werden, wird dies als Bounce bezeichnet. Hierbei handelt es sich um den prozentualen Anteil aller Mails, die nicht zugestellt werden können, bezogen auf die Gesamtzahl aller versendeten Emails.
Die Bounce Rate wird nochmals unterteilt in sogenannte Soft Bounces und Hard Bounces. In diesem Beitrag werden wir uns eingehend mit der Soft Bounce Rate befassen, ihre Bedeutung erklären und wie du als Unternehmen die Zustellbarkeit deiner Emails verbessern kannst. Zunächst definieren wir die Bounce Rate, um danach auf die Unterschiede zwischen Soft Bounces und Hard Bounces einzugehen. Abschließend klären wir, wie du selbst in Zukunft Bounces wirksam reduzieren kannst.
Was ist die Bounce Rate?
Die Soft Bounce Rate ist eine entscheidende Metrik im Email-Marketing, welche die vorübergehenden Zustellprobleme von Emails misst. Im Gegensatz zu Hard Bounces, die dauerhafte Gründe haben und auf unzustellbare Emails hinweisen, entstehen Soft Bounces aufgrund vorübergehender Hindernisse. Diese können verschiedene Ursachen haben, darunter volle Postfächer bei deinen Empfänger:innen, vorübergehende Serverprobleme oder zeitweise nicht erreichbare Email-Server.
Typische Szenarien für Soft Bounces sind beispielsweise, wenn das Postfach deiner Empfänger:innen vorübergehend überfüllt ist und keine weiteren Emails aufnehmen kann. Solche Probleme sind oft vorübergehend und können sich von selbst lösen, wenn die Empfänger:innen ihr Postfach aufräumen oder Serverprobleme behoben werden.
Soft Bounces sind ein wichtiger Indikator für die Zustellbarkeit von Emails und spielen eine entscheidende Rolle bei der Bewertung der Effektivität deiner Email Kampagnen. Unternehmen sollten die Soft Bounce Rate aktiv überwachen und geeignete Maßnahmen ergreifen, um sie zu minimieren. Eine sorgfältige Pflege von Email-Listen, die Verwendung von Double-Opt-in-Verfahren und das Beachten bewährter Praktiken im Email-Marketing sind einige der Strategien, um Soft Bounces zu reduzieren und die Zustellbarkeit deiner Newsletter zu optimieren.

Soft Bounce vs. Hard Bounce
Wie bereits erwähnt spielen bei jeder Mail Soft Bounce und Hard Bounce eine große Rolle, da sie über die Zustellbarkeit von Nachrichten und die Qualität von Email-Listen Aufschluss geben. Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden liegt in der Art der Zustellprobleme. Ein Soft Bounce tritt auf, wenn eine Email vorübergehend nicht zugestellt werden kann, meist wegen temporärer Probleme bei Empfänger:innen. Dies kann volle Postfächer, vorübergehende Serverprobleme oder andere kurzfristige Hindernisse umfassen. Soft Bounces sind oft selbstkorrigierend und können sich lösen, wenn die Empfänger:innen das Problem beheben.
Im Gegensatz dazu ist ein Hard Bounce ein endgültiges Zustellproblem, das dauerhaft ist. Es deutet darauf hin, dass die Email aufgrund von permanenten Faktoren nicht zustellbar ist, wie beispielsweise eine nicht existierende oder ungültige Email-Adresse. Hard Bounces sind problematischer, da sie auf langfristige Probleme hinweisen, die eine Bereinigung deiner gesamten Email-Liste erfordert. Die Unterscheidung zwischen Soft und Hard Bounces ist von großer Bedeutung. Soft Bounces können oft vernachlässigt werden, da sie temporär sind und sich von selbst beheben können. Es ist jedoch wichtig, sie aktiv zu überwachen, um sicherzustellen, dass sie nicht häufig auftreten, was auf größere Probleme hinweisen könnte.
Im Gegensatz dazu erfordern Hard Bounces sofortige Maßnahmen, da sie auf nicht korrigierbare Zustellprobleme hindeuten. Wiederholte Hard Bounces können die Reputation des Absenders beeinträchtige. Hier solltest du unbedingt deine Email-Liste bereinigen. Insgesamt sind Soft und Hard Bounces Schlüsselindikatoren für den Erfolg deiner Email-Marketing-Strategie. Eine proaktive Überwachung und gezielte Bereinigung der Email-Liste sind entscheidend, um die Zustellbarkeit zu optimieren und eine nachhaltige Email-Marketing-Performance sicherzustellen.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Soft Bounce und Hard Bounce?
Ab welcher Bounce Rate sollte ich handeln?
Werden Soft Bounces automatisch erneut versendet?
Wie kann ich Soft Bounces reduzieren?
Schaden Soft Bounces meiner Sender Reputation?
Quellen
- Understanding bounced emails in Klaviyo — Klaviyo Help Center
- Email deliverability best practices reference — Klaviyo Help Center
- Email Deliverability Rules: How to Make Sure You Reach Your Gmail and Yahoo Subscribers — Litmus
- Email Marketing Performance Statistics & Benchmarks 2020-2024 — Selzy







